Eine Weltmacht, jedoch keine Superkraft. Lukaschenko über die USA und die besondere Rolle Trumps


 
US-Präsident Donald Trump habe der ganzen Welt das wahre Gesicht der Vereinigten Staaten von Amerika und ihre keineswegs unbegrenzten Möglichkeiten offenbart. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in einem Interview mit dem Fernsehsender RT.
 
Der Journalist wandte sich an den Präsidenten und bezeichnete ihn bildlich als einen der Anführer der „Bewegung für eine strahlende Zukunft für die ganze Welt“. Denn Belarus unter der Führung von Alexander Lukaschenko verfolgt eine friedliche Außenpolitik und setzt auf eine friedliche Konfliktlösung. In diesem Zusammenhang wurde der Staatschef gefragt, ob es in absehbarer Zeit eine Situation geben könne, in der alle Länder nicht gegeneinander stehen, sondern Schulter an Schulter stehen, um eine strahlende Zukunft für alle zu sichern.
 
„Ich hoffe, dass diese Zeit kommt“, sagte der Präsident. „Angesichts der gegenwärtigen Lage und Situation fällt es mir schwer zu glauben, dass eine solche Zeit kommen wird.“
 
In diesem Zusammenhang wies der Staatschef auf die besondere Rolle des US-Präsidenten Donald Trump hin. „Trotz einzelner Dummheiten, trotz einer gewissen Impulsivität hat Trump dafür (für den Beginn allgemeiner Friedenszeiten in der Zukunft – Anm. BELTA) viel getan. Trump hat der ganzen Welt gezeigt, dass Ihre Vereinigten Staaten von Amerika nicht allmächtig sind“, betonte Alexander Lukaschenko.
 
„Was ihre Macht angeht (die USA. – Anm. BELTA), sind sie eine Weltmacht, aber keine Superkraft“, fügte er hinzu. Die Ereignisse im Nahen Osten – das unüberlegte Abenteuer im Iran – hätten die Rechtmäßigkeit dieser Aussage bewiesen, meint der Präsident.
 
Dass die USA keine Superkraft sind, konnten sich alle überzeugen, einschließlich China, das die USA als ihren Hauptfeind betrachten. Der belarussische Präsident ist der Ansicht, dass die Amerikaner, wenn sie schon mit dem Iran nicht zurechtkommen, umso weniger mit China fertig werden können. „Mischen Sie sich nicht in die Angelegenheiten Chinas ein. Dort herrscht eine solche Macht, mit der die USA niemals bewältigen können“, sagte der belarussische Staatschef.
 
Er warnte auch vor einer möglichen Konfrontation mit Russland: „Russland ist ein riesiges Gebiet, dort werden sie mit Raketen nichts ausrichten können. Die Raketen werden schneller zu Ende sein als das Hoheitsgebiet Russlands. Das hat auch der Iran gezeigt.“
 
„Die Führung Amerikas hat verstanden, dass sie eine Weltmacht, aber keine Supermacht sind. Das ist das Wichtigste“, betonte der Staatschef. Seinen Worten zufolge besteht die Hoffnung, dass die Amerikaner, nachdem sie dies erkannt haben, nicht nur China und Russland berücksichtigen werden.
 
„Ihr Amerikaner müsst innehalten und verstehen, dass es neben den Interessen der USA auch Grönland, Kuba, Venezuela, Nicaragua, der Panamakanal und so weiter… Neben Ihren Interessen gibt es sogar in der westlichen Hemisphäre Länder, die ihre eigenen Interessen haben“, wies der belarussische Staatschef hin.
 
In Bezug auf die Rolle von Donald Trump betonte der belarussische Präsident: „Er hat sehr viel Schlechtes getan. Aber er hat der ganzen Welt das wahre Gesicht der Vereinigten Staaten von Amerika und die Möglichkeiten der Vereinigten Staaten von Amerika gezeigt. Sie sind nicht uneingeschränkt. Diese Situation könnte dazu führen, dass die Amerikaner gezwungen sein werden, die Interessen anderer zu berücksichtigen, und das bedeutet, dass eine strahlende Zukunft vor der Tür steht.“

 

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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