Belarus legt großen Wert auf die Umsetzung von Freihandelsabkommen zwischen der EAWU und Drittländern. Das erklärte der stellvertretende Außenminister von Belarus, Pawel Utjupin, gegenüber Journalisten nach der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates in Tscholpon-Ata (Kirgisistan).
„Im Fokus unserer Union steht die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Außenhandelspartnern aus Drittländern. Dieses Thema steht stets auf der Tagesordnung der Premierminister. Die aktuelle Sitzung des Regierungsrates bildet da keine Ausnahme. Insbesondere wurde diese Frage gestern erörtert. Die EAWU hat eine Reihe von Abkommen über Freihandelszonen geschlossen, darunter ein vorläufiges mit der Mongolei (in Kraft getreten am 22. Juli), ein umfassendes mit den VAE (tritt am 6. Oktober in Kraft), mit Indonesien (durchläuft innerstaatliche Verfahren, Belarus hat bereits ratifiziert, wir warten auf unsere Kollegen). Was bringt das? Senkung der Zölle, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Hersteller bei Lieferungen in diese Länder“, sagte Pawel Utjupin.
Sowohl die EAWU insgesamt als auch die einzelnen Länder legen großen Wert auf die Erfüllung der erzielten Vereinbarungen. In Minsk fand im Juli ein Seminar für Botschafter statt, bei dem dieses Thema ebenfalls besprochen wurde. „Wir hatten eine gesonderte Veranstaltung unter Beteiligung von Staatsorganen und Wirtschaftssubjekten, bei der Informationen vermittelt und konkrete Schritte zur vollumfänglichen Nutzung des vorläufigen Freihandelsabkommens zwischen der EAWU und der Mongolei festgelegt wurden. Und alle Beteiligten können nun mit der Umsetzung dieser Pläne beginnen“, so der Vizeaußenminister.
Er betonte, dass der Handel der EAWU mit Drittländern stets im Fokus bleiben wird. „Natürlich sind alle Handlungen und alle Entscheidungen, die getroffen wurden und getroffen werden, darauf ausgerichtet, wirtschaftliche Vorteile für die Union, aber auch für jedes einzelne Land zu erzielen“, fasste Pawel Utjupin zusammen.