Vorbereitung auf das Seminar und neue Produktion: Große Dienstreise Lukaschenkos wurde in Schklow fortgesetzt
Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, besuchte in Fortsetzung seiner großen Dienstreise in das Gebiet Mogiljow Objekte in Schklow.
Zunächst kam Alexander Lukaschenko zum „Rajagroservis“ (zum regionalen Agrardienstleistungsbetrieb) des Kreises Schklow, wo auf seine Anweisung vor einigen Monaten eine umfangreiche Rekonstruktion abgeschlossen worden war. Das Staatsoberhaupt hatte sich bereits früher mit den Ergebnissen dieser Arbeiten vertraut gemacht, doch in den nächsten Tagen wird der Agroservice zu einem der Hauptschauplätze des republikanischen Seminars über moderne Ansätze der regionalen Entwicklung am Beispiel des Kreises Schklow.
„Ich bin gekommen, um mich zu vergewissern, dass Nasarow (der Leiter der Präsidialverwaltung des Präsidenten von Belarus, Juri Nasarow. – Anm. BelTA) mir ehrlich Bericht erstattet. Das Seminar wird ja stattfinden – ich muss alles mit eigenen Augen sehen“, merkte der Präsident an.
Auf Anweisung des Staatsoberhaupts wurde in Schklow und im Kreis Schklow in den letzten Jahren viel sowohl für die Entwicklung der Landwirtschaft als auch für eine Reihe von Dienstleistungsorganisationen getan.
Es wurden neue Tierhaltungskomplexe modernisiert und gebaut, die Milchverarbeitung ausgebaut, praktisch von Grund auf ein modernster Rajagroservice geschaffen und ein Mischfutterwerk modernisiert. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Alexander Lukaschenko hatte die Aufgabe gestellt, dass der Kreis Schklow in Fragen der regionalen Entwicklung zum Vorbild für das ganze Land werden soll. In den nächsten Tagen wird hier zu diesem Thema ein republikanisches Seminar mit der Teilnahme von Leistern der Kreise aus dem ganzen Land stattfinden.
Die Basis ist geschaffen. Nun orientiert das Staatsoberhaupt den Vorsitzenden des Kreisexekutivkomitees Schklow, Michail Krizki, darauf, dass der Kreis selbstständig effektiv arbeitet und die investierten Mittel eine Rendite bringen: „In den Kreis Schklow werde ich nicht mehr auf diese Weise kommen und hier nicht mehr helfen. Schluss, weiter musst du dich nach dem Seminar mit allen voll ins Zeug legen.“
Beim Besuch des Rajagroservice des Kreises Schklow überzeugte sich Alexander Lukaschenko erneut davon, dass hier alles in Ordnung ist und das getan wurde, was versprochen worden war. „Man muss es (den Teilnehmern des Seminars. – Anm. BelTA) zeigen, wie es sein muss“, merkte der Präsident an.
„Also ist alles, was wir hier geplant hatten, umgesetzt, sodass man sagen kann, dass die Landtechnik wiederhergestellt ist und der Rajagroservice existiert. Also können wir hier Technik reparieren und Technik warten“, zog Alexander Lukaschenko das Fazit.
Ein wichtiger Punkt: Auf dem Gelände des Rajagroservice gibt es auch einen Abschnitt für die Wartung von Melkanlagen.
Der Präsident orientiert darauf, dass die Reparatur aller Technik in den Rajagroservices in enger Abstimmung mit den heimischen Herstellerwerken erfolgen soll. Damit diese nicht nur Ersatzteile liefern, sondern bei Bedarf auch Hilfe leisten und Kompetenzen weitergeben. Faktisch sollen dies vollwertige Servicezentren sein.
Der zweite Punkt des Arbeitsprogramms von Alexander Lukaschenko in Schklow war das Gelände der ehemaligen Möbelfabrik.
Derzeit wird die Variante erwogen, hier eine neue moderne Produktion anzusiedeln – leichte dünnwandige Stahlkonstruktionen. Genau diese wurden beim Bau des Minsker Infektionskrankhauses verwendet, das am 30. Oktober feierlich mit Beteiligung des Präsidenten eröffnet wurde.
Alexander Lukaschenko bewertete diese Technologie sehr positiv und orientierte auf eine breitere Nutzung dieser Konstruktionen im Bauwesen. Dafür ist es notwendig, die bestehende Produktion zu erweitern. Und der Präsident schlug vor, sie auf dem Gelände in Schklow anzusiedeln.
„Ein Kapitalgebäude. Man muss es in Ordnung bringen und ein Werk daraus machen“, sagte das Staatsoberhaupt über die ehemalige Fabrik in Schklow.
Die Produktionsflächen sind teilweise auch jetzt genutzt. Einzelne Räume werden für kleine Produktionen vermietet. Zum Beispiel für Kartonverpackungen.
Alexander Lukaschenko wies an, alles sorgfältig zu prüfen und zu planen sowie sowohl innerhalb der Produktionsräume als auch außerhalb für Ordnung zu sorgen.
„Das alles muss bis Ende des nächsten Jahres erledigt sein. Alle müssen mobilisiert werden“, wies das Staatsoberhaupt an.
Was die bereits vorhandenen Mieter betrifft, so sagte Alexander Lukaschenko: „Wenn sie das tun, was nötig ist, sollen sie es tun. Hier muss man sich einrichten, ohne sie zu kränken. Niemanden muss man hinauswerfen, wenn ein Mensch arbeitet. Man muss behutsam vorgehen. Beleidigen Sie nicht diejenigen, die hier ein Geschäft betreiben.“
Mit Blick auf die Entwicklung des Kreises Schklow betonte der Präsident dessen vorteilhafte Lage an Logistikrouten zwischen Ost und West. Daher bestehe die Möglichkeit, vorhandene Produktionen für die Zukunft zu entwickeln und neue zu schaffen.
„Schklow ist einer der für das Land vorteilhaftesten Knotenpunkte für das Leben, für die Produktion“, ist Alexander Lukaschenko überzeugt.
Der Präsident betonte, dass seine Aufmerksamkeit für den Kreis Schklow und die Schaffung eines Vorbilds für die regionale Entwicklung auf seiner Basis nicht allein dem Umstand geschuldet sei, dass dies seine kleine Heimat ist. „Für mich ist Schklow deshalb wichtig, weil ich hier jeden Quadratmeter kenne“, sagte das Staatsoberhaupt.
„Wir zeigen, wie ein Kreis sein muss. Und dann vorwärts, mach es so wie hier“, sagte Alexander Lukaschenko mit Blick auf das bevorstehende Seminar.
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