Ryschenkow: Wir haben Hauptrichtungen im Handel mit Ghana und Togo gefunden, rechnen mit vielfachem Wachstum

Фото: belta.by


 

Belarus rechnet in mehreren Bereichen mit einem vielfachen Wachstum des Handels mit den afrikanischen Ländern Togo und Ghana. Das erklärte Außenminister Maxim Ryschenkow gegenüber Journalisten nach seinem Bericht an den Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, über die Ergebnisse seiner Besuche in den afrikanischen Ländern.

Der Außenminister betonte, dass der belarussische Staatschef der Entwicklung der Zusammenarbeit mit Afrika große Aufmerksamkeit widme und sage, dass Belarus schon längst dorthin hätte kommen sollen.

„Ich will nicht sagen, dass wir nur die ersten Schritte (in Afrika - Anm. BELTA) machen, aber in einigen Ländern machen wir tatsächlich nur die ersten Schritte. Aus dieser Sicht waren die Besuche in Ghana und Togo die ersten Besuche auf der Ebene des Außenministers in der Geschichte der diplomatischen Beziehungen“, bemerkte er.

Bislang habe es mit diesen Ländern praktisch keine Rechtsgrundlage gegeben, bedeutende Verträge habe es zuvor nicht gegeben, und der Handel habe punktuellen Charakter gehabt, so er. „Heute kann man sagen, dass wir bestimmte Richtungen, Hauptlinien in der Zusammenarbeit mit diesen Staaten gefunden haben“, erklärte Maxim Ryschenkow.

In der Zusammenarbeit mit Togo sind für Belarus vor allem die logistischen Möglichkeiten dieses Landes von besonderem Interesse. Dort befindet sich ein Tiefwasserhafen, einer der leistungsstärksten in Westafrika – er schlägt jährlich etwa 30 Millionen Tonnen Fracht in beide Richtungen um. Er ist ein zentrales Verbindungsglied, eine Art Tor für die Staaten der zentralafrikanischen Region zum Zugang zum externen Umfeld. „Für uns ist er vor allem als Verkehrs- und Logistikdrehkreuz von Bedeutung, auch für unseren Handel mit dem zentralen Afrika“, sagte der Außenminister.

Darüber hinaus ist Togo an Lieferungen von landwirtschaftlicher Technik aus Belarus interessiert, die dort seit langem gut bekannt ist. „Im Rahmen des Besuchs wurde die Entscheidung getroffen, die Lieferung von etwa 4.500 Einheiten belarussischer Technik nach Togo zu finanzieren, darunter Traktoren, Anbaugeräte und verschiedene andere Aggregate“, erläuterte der Außenminister.

Ebenfalls sollen Lieferungen von Lebensmittelprodukten aus Belarus – Fleisch und Milchprodukte – ausgebaut werden. Dazu wurden entsprechende Veterinärzertifikate unterzeichnet. „In erster Näherung haben wir uns bereits angesehen, welche konkreten belarussischen Hersteller sich damit befassen können und wie die ungefähren Mengen sein werden“, so Maxim Ryschenkow.

Laut seinen Worten ging es auch um die Zusammenarbeit im Bildungsbereich – die Ausbildung von Fachkräften in einem breiten Spektrum von Bereichen – von der Medizin bis zur Ingenieur- und Technikbranche.

„Praktisch nach dem gleichen Schema verlief auch der Besuch in Ghana. Dort wurde eine Vereinbarung getroffen, Finanzierung gefunden und bereits ein Auftrag über die Produktion von etwa 3.000 Einheiten Technik in Belarus mit praktisch der gleichen Nomenklatur wie für Togo platziert“, setzte der Außenminister fort.

„Es wurden konkrete Vereinbarungen über die Ausweitung der Lieferungen von Trockenmilch und Fleisch getroffen. Bislang waren die Lieferungen dieser Warengruppen unbedeutend, in Höhe von etwa $200.000 bis $300.000. Wir erwarten, dass die Lieferungen nach dem Besuch um ein Vielfaches steigen werden“, fügte er hinzu.

Es gibt auch Pläne zur Steigerung der Zusammenarbeit im Bildungsbereich. In Belarus studieren etwa 80 Studenten aus diesem Land, und wie der Außenminister anmerkte, besteht seitens Ghanas Interesse an einer vielfachen Erhöhung ihrer Zahl, insbesondere in den Fachrichtungen Medizin und Landwirtschaft. „Und generell ist ihnen unser wissenschaftlicher Ansatz zur Gestaltung agrartechnischer Prozesse in ihrem Land sehr wichtig“, sagte Maxim Ryschenkow.

„Als ernsthaften Schritt zum Aufbau weiterer Beziehungen haben wir eine offizielle Antwort des Präsidenten von Ghana über die Bereitschaft erhalten, einen Besuch in Belarus durchzuführen. Es gibt konkrete Termine. Das wird der Juni (2026 - Anm. BELTA) sein“, informierte der Außenminister.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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