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Der belarussische Außenminister Maxim Ryschenkow stellte bei den Gesprächen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Minsk fest, dass es keine strittigen Fragen auf der Tagesordnung der beiden Ministerien gebe.
Maxim Ryschenkow merkte an, dass Sergej Lawrow am Vortag in Minsk eingetroffen sei und sie mehrere Stunden Zeit für Gespräche gehabt hätten.
„Als Ergebnis lässt sich kein einziges strittiges Thema oder eine dringliche Problematik ausmachen, die wir hätten erörtern müssen“, sagte der belarussische Außenminister.
Der belarussische Außenminister wies darauf hin, dass sich in diesem Jahr der Abschluss des Vertrags zum 30. Mal jährt, der den Beginn des Prozesses zur Schaffung des Unionsstaates markierte. In dieser Zeit sei sehr viel im Interesse der Völker von Belarus und Russland erreicht worden. Und die Grundlage für das Erreichte sei der traditionelle vertrauensvolle Dialog auf höchster Ebene, davon ist Maxim Ryschenkow überzeugt.
Er merkte zudem an, dass die etablierten direkten Kontakte und die Zusammenarbeit der Außenministerien es den Parteien ermöglichen, für das gesamte Spektrum der Fragen der Integrationsagenda für beide Seiten akzeptable Lösungen zu finden.
„Die fruchtbare Zusammenarbeit unserer Außenministerien leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der belarussisch-russischen strategischen Partnerschaft und zur Förderung gemeinsamer Initiativen auf internationaler Ebene“, betonte Maxim Ryschenkow.
Regelmäßige persönliche Kontakte zwischen den Außenministern von Belarus und Russland seien, seinen Worten zufolge, zu einer guten Tradition geworden. Auch in diesem Jahr habe bereits eine Reihe von Treffen stattgefunden. „Ich schätze die Ergebnisse dieser Konsultationen, die wie üblich von gegenseitiger Unterstützung geprägt waren, sehr“, sagte der Minister.
Er stellte die erfolgreiche Umsetzung des Programms für abgestimmte Maßnahmen im Bereich der Außenpolitik für die Jahre 2024–2026 fest, ebenso wie den Stand der Umsetzung der Beschlüsse der vorangegangenen gemeinsamen Sitzung der Kollegien der Außenministerien von Belarus und Russland sowie des Plans für die zwischenministeriellen Konsultationen in diesem Jahr.
„Die positive Dynamik der bilateralen Agenda zeigt sich besonders deutlich vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Realitäten. Die internationale Lage bleibt schwer vorhersehbar“, betonte Maxim Ryschenkow.
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