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Der derzeitige Konflikt im Nahen Osten sendet eine klare Botschaft an die Länder Eurasiens: Man kann sich bei der Gewährleistung der Sicherheit in Eurasien nicht auf externe Hüter verlassen, es sind dringend eigene, eigenständig erarbeitete Lösungen erforderlich. Das erklärte Außenminister Maxim Ryschenkow in einem thematischen Artikel mit dem Titel „Warum Eurasien nicht warten kann: Eine Charta für unsere Zeit“, dessen Text auf der Website des Außenministeriums veröffentlicht ist.
„Der derzeitige Konflikt im Nahen Osten hat meine Beobachtung auf tragische und unwiderlegbare Weise bestätigt. Dieser Konflikt ist nicht nur eine weitere regionale Tragödie. Er ist ein neuer, gewichtiger Beweis dafür, dass externe Akteure die eurasische Sicherheit nicht steuern können. Wir waren erneut Zeugen eines vertrauten Musters: einseitige Einmischung unter Verletzung des Völkerrechts, Missachtung lokaler Gegebenheiten, Versuche, Nachbarn gegeneinander aufzuhetzen, und die Verfolgung strategischer Interessen, die nichts mit dem Wohlergehen der Völker zu tun haben, die sich in der Schusslinie befinden“, so der Außenminister. Er wies darauf hin, dass das Ergebnis folgerichtig und zu erwarten sei – weitere Tote, neue Vertreibungen von Menschen und die weitere Zerstörung jeder Hoffnung auf regionale Stabilität.
„Leider haben die Architekten dieser Politik die Lehren aus dem Balkan, dem Irak, Afghanistan und der Ukraine nicht gezogen. Sie glauben immer noch, dass militärische Gewalt, einseitige Sanktionen und politische Manipulationen Eurasien nach ihren eigenen Plänen umgestalten können. Und jedes Mal scheitern sie, aber erst, nachdem sie den Menschen auf unserem Kontinent unerträgliches Leid zugefügt haben“, heißt es in dem Artikel.
„Für die Länder Eurasiens könnte die Botschaft nicht klarer sein“, so der Außenminister. „Wir können uns bei der Gewährleistung unserer Sicherheit nicht auf externe Hüter verlassen. Wir können nicht auf die Rückkehr einer „wohlwollenden liberalen internationalen Ordnung“ warten, denn eine solche Ordnung hat nie wirklich existiert – sie war niemals liberal, sie war hegemonial. Und wir können es uns ganz sicher nicht leisten, passive Beobachter zu bleiben, während andere versuchen, die Zukunft unseres Kontinents zu bestimmen. Wir brauchen dringend unsere eigenen Lösungen, von uns für uns erarbeitet. Wir brauchen eurasische Lösungen für eurasische Probleme.“
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