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Über Tansania will Belarus Zugang zu den Märkten der Länder Ost- und Südafrikas erhalten. Das erklärte Außenminister Maxim Ryschenkow bei einem Treffen mit dem Staatsminister für Planung und Investitionen in der Verwaltung des Präsidenten von Tansania, Kitila Alexander Mkumbo. Das teilte der Pressedienst des Außenministeriums von Belarus mit.
Maxim Ryschenkow stellte fest, dass Belarus Tansania nicht nur im Zusammenhang mit der Entwicklung der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen als strategischen Partner betrachtet, sondern auch als Plattform für den Markteintritt belarussischer und gemeinsam hergestellter Waren auf die Märkte der Länder Ost- und Südafrikas.
Die Seiten erörterten ein breites Spektrum an Fragen der Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Schwerpunkt auf der Umsetzung von Projekten in den Bereichen Mechanisierung der Landwirtschaft, Gewährleistung der Ernährungssicherheit, Lieferung von Feuerwehrtechnik und -ausrüstung belarussischer Produktion.
Zur Erarbeitung neuer Projekte im Handels- und Wirtschaftsbereich und zur qualifizierten Bearbeitung der bereits geplanten Kooperationsrichtungen wurde ein zwischenstaatliches Abkommen über die Einrichtung eines gemeinsamen Komitees für Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit unterzeichnet.
Während seines Besuchs in Tansania besuchte Maxim Ryschenkow eine der führenden Sonderwirtschaftszonen des Landes – Benjamin Mkapa, wo er Gespräche mit deren Leitung führte und die Perspektiven der Nutzung der Sonderwirtschaftszone Tansanias für die Ansiedlung von Gemeinschaftsproduktionen besprach, die unter anderem für den Export der hergestellten Produkte in Drittländer bestimmt sind.
Zu denselben Zwecken machte sich der Leiter des belarussischen Außenministeriums mit der Infrastruktur und den Besonderheiten des Betriebs des Seehafens in der Stadt Daressalam vertraut, der einer der größten Handelshäfen Ostafrikas ist. Die über diesen Hafen umgeschlagenen Waren gelangen nach Australien, Asien, in die USA sowie in afrikanische Länder.
„Während der Gespräche erörterten die Seiten Fragen der Schaffung von Bedingungen für unterbrechungsfreie Lieferungen heimischer Waren über die tansanischen Häfen, einschließlich der Nutzung ihrer Möglichkeiten für den Umschlag belarussischer Mineraldünger und die Organisation der Produktion von Mischdüngern. Angesichts der Mitgliedschaft Tansanias in der Ostafrikanischen Gemeinschaft wird die Nutzung des Hafens die Organisation von Lieferungen belarussischer Waren in die Länder des afrikanischen Kontinents ermöglichen“, betonte der Pressedienst des Außenministeriums.
FM-Sender und –Frequenzen:
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Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
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Mjadsel’ - 102.0 MHz