Lukaschenko: Wir wollen keinen Krieg gegen andere führen, solange man uns nicht anfasst

Фото: belta.by


 

 Belarus hat keine Absicht, gegen andere Staaten einen Krieg zu führen, solange man es nicht anfasst. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko vor Journalisten nach der Übung der Atomstreitkräfte, die Belarus und Russland gemeinsame durchführen.

Das Staatsoberhaupt wurde danach gefragt, was er von der nervösen Reaktion des Westens auf diese Atomübung halte. Man könnte diese Reaktion durchaus als „nukleare Hysterie“ bezeichnen. Der Präsident wurde außerdem gefragt, welche Botschaft Belarus und Russland mit der Organisation dieses Manövers senden wollten. 

„Wir haben nicht die Absicht, gegen andere einen Krieg zu führen. Solange man uns nicht anfasst. Wir drohen niemandem. Auf keinen Fall. Aber wenn es dazu kommen soll… Gott bewahre. Dann werden wir nicht zögern“, warnte der belarussische Staatschef.

Der Westen reagiere in der Tat sehr nervös auf die gemeinsame Übung russischer und belarussischer Atomstreitkräfte, das registriere man in Belarus sehr wohl. Der Verteidigungsminister hat dem belarussischen Staatschef einen Bericht vorgelegt. Er informierte ihn über die Luftfahrzeuge und NATO-Flugzeuge, die entlang der belarussischen Grenzen patrouillieren. „Belarus beobachtet die Lage in den Nachbarländern. Dafür stehen dem Land entsprechende Mittel zur Verfügung. Belarus und Russland sehen sehr gut, was in den Nachbarstaaten vor sich geht“, gab der Staatschef zu bedenken.

„Diese Hysterie des Westens ist nachvollziehbar. Aber sie ist vergeblich“, stellte der Präsident fest, und äußerte die Überzeugung, dass sich „bald alles beruhigen und wieder in geordnete Bahnen lenken werde“. Schließlich halten die Generalstäbe von Belarus und Russland 4 Mal im Jahr solche Manöver ab. „Niemand braucht hier auszurasten“, diesen Satz adressierte Alexander Lukaschenko an die westlichen Staaten. 

Möglicherweise hänge eine solche Reaktion mit der Teilnahme der Präsidenten von Belarus und Russland an der Übung zusammen, mutmaßte Alexander Lukaschenko. „Sie sorgen sich wohl darüber, dass die Präsidenten an diesen Manövern teilnehmen. Wenn Sie so wollen, ist das ein Signal. Es ist das Signal, dass wir über modernste Waffen verfügen und sie zu bedienen verstehen“, sagte er. Es sei logisch, dass man die Anwendung von Atomwaffen einüben und perfekt beherrschen solle. Dafür seien Übungen notwendig. So handelten alle Staaten, die Atomwaffen in ihrem Arsenal hätten. „Wozu brauchen wir sonst diese Waffen, wenn wir sie nicht bedienen können? Um sie zu bedienen, müssen wir üben. Das ist doch sonnenklar“, stellte er fest.

Der Präsident wies darauf hin, dass die durchgeführten Maßnahmen nichts wirklich Neues enthielten. Mehr noch, Alexander Lukaschenko hat mehrfach öffentlich erklärt: „Wir bereiten uns auf einen Krieg vor.“ „Bleibt der Krieg aus, Gott sei Dank, so soll es auch sein. Wir wollen diesen Krieg nicht. Aber wir erinnern uns an die Lehren von 1939–1941. Damals standen die deutschen Truppen kurz vor Moskau. Warum? Weil die einen glaubten, dass der Krieg kommen würde, während die anderen zweifelten und dachten, es sei Desinformation. Daher bereiten wir uns vorsorglich mit aller Konsequenz vor. Ob es nun einen Krieg geben wird oder nicht – das hängt nicht von uns ab“, sagte der Staatschef.

„Ein stilles, friedliches, schönes, grünes Land, wie Sie sehen. Wir sind bereit, weiterhin so zu leben. Aber wenn eine Aggression verübt wird … Die Militärlaute sind die ersten, die das verteidigen werden, was wir heute haben: unsere Frauen, unsere Liebsten, unsere Kinder, Enkel und unser Land“, betonte Alexander Lukaschenko.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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