Lukaschenko trifft sich mit dem Leiter der Billy Graham Evangelistic Association

Фото: belta.by


 

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko führt ein Treffen mit Franklin Graham, dem Präsidenten und CEO der Billy Graham Evangelistic Association, durch.

„Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, trotz der großen Entfernungen zu uns zu kommen und nicht nur Fragen unserer interkonfessionellen Kommunikation, sondern auch Fragen der zwischenstaatlichen Beziehungen zu erörtern. Mr. Graham, Sie wissen ein wenig über Belarus, Sie besuchten Belarus bereits. Sie besuchten auch schon mehrfach Russland. Daher wissen Sie, in welche Richtung sich die Lage, die Situation entwickelt. Ich bin sicher, Sie wissen, dass bei uns in Belarus 25 Konfessionen friedlich leben, koexistieren und zusammenwirken. Und ich kann offen sagen: Wir sind stolz auf diesen interkonfessionellen Frieden, der in Belarus herrscht“, betonte der belarussische Staatsführer. „In Belarus gibt es 850 protestantische Gemeinden, 20 Missionen und 5 Bildungseinrichtungen. Daher ist Ihr Glaube bei uns sehr breit vertreten.“

Alexander Lukaschenko stellte fest, dass er persönlich gute Eindrücke von der Begegnung mit Menschen dieses Glaubens hat. „In der Sowjetzeit (die Sowjetunion war offiziell ein atheistischer Staat, aber inoffiziell beteten alle), als ich Sekretär der Parteileitung war und in der Landwirtschaft arbeitete, bestand die Hälfte meines Betriebs aus Protestanten. Es hat mich sehr interessiert, worin sich Protestanten von orthodoxen Christen und Katholiken unterscheiden. Und ich habe sie zu Hause besucht – unsere Protestanten. Ich muss Ihnen sagen: die freundlichsten Menschen, unglaubliche arbeitsame Menschen“, fügte er hinzu.

Das Staatsoberhaupt erzählte, dass er sich auch als Präsident davon überzeugt hat. Er bemerkte insbesondere, dass viele Belarussen protestantischen Glaubens im Süden des Landes in der Region Brest leben: „Arbeitsame Menschen, die freundlichsten Menschen, daher habe ich eine sehr gute Wahrnehmung und Einstellung gegenüber solchen Menschen.“

„Der Leiter des Betriebs, in dem ich Sekretär der Parteileitung war, war gerade ein Mann Ihres Glaubens. Ich pflege auch heute noch den Kontakt zu ihm. Sein Sohn arbeitet irgendwo in den USA bei Ihnen“, fügte der Präsident hinzu. „Daher verstehen Sie, dass ich ein tiefes Verständnis und eine tiefe Verbundenheit mit Ihrem Glauben habe. Schon seit jener Zeit hege ich eine große Zuneigung zu unseren Menschen, die diese Religion bekennen.“

Alexander Lukaschenko dankte Franklin Graham auch für die Unterstützung und Hilfe, die den Belarussen zuteilwird: „Das schätzen wir sehr. Es geht nicht um die Menge. Ich denke, dass Sie nach unserem Treffen mehr Aufmerksamkeit auf Belarus richten werden. Aber Sie sind großartig. Danke für diese Hilfe und Unterstützung.“

Der Präsident wies auch darauf hin, dass trotz der Sanktionen im vergangenen Jahr zwei Drittel aller humanitären Hilfe nach Belarus gerade aus den USA gekommen sind. „Aber die Amerikaner sind großartig. An dieser humanitären Hilfe der USA haben auch Sie Ihren Anteil. Danke Ihnen“, sagte der Präsident.

Die Billy Graham Evangelistic Association wurde 1950 gegründet. Der Besuch von Franklin Graham in Belarus findet vom 14. bis 18. Mai statt, im Rahmen dessen seine Teilnahme an einer Reihe von Veranstaltungen vorgesehen ist.

 
 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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