Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, sprach über offene Fragen in den Kontakten mit den USA und die Bedingungen für ein Treffen mit Präsident Donald Trump. Entsprechende Erklärungen gab er bei der Beantwortung von Journalistenfragen ab.
„Wir sind offen. Sie haben die Sanktionen gegen eine Reihe unserer Unternehmen aufgehoben und sind bereit, weitere aufzuheben. Dort gibt es eine Menge Fragen“, sagte das Staatsoberhaupt. „Botschaften – lasst uns erörtern, wie wir (die vollwertige Arbeit der Botschaften. – Anm. BELTA) wiederaufnehmen. Nuklearmaterialien und anderes – dort haben wir ein ganzes Programm – bitte. Wollt ihr unsere Kalidinger (wenn ihr wollt) kaufen – bitte.“
„Ich habe offen gesagt, dass ich ein Trumpist bin, ich habe Trump unterstützt. Ich sehe seine Fehler. Das sage ich direkt seinem besten Freund, der zu uns kommen soll“, bemerkte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident erwähnte auch den Friedensrat für Gaza und bestätigte die Bereitschaft, auch in diesem Format mitzuarbeiten. „Gut, lasst uns gemeinsam. Nur nicht dort mitzuspielen – als Dekoration. Das passt mir nicht. Ich sage ihnen direkt, dass ich dafür nicht bereit bin, mich mit Donald Trump zu treffen.“
„Um sich mit ihm zu treffen (das wäre gut, sehr nützlich für Belarus), muss man verstehen: Wir haben uns getroffen, und was (dann. – Anm. BELTA)? Haben uns begrüßt und sind auseinandergefahren?“ sagte Alexander Lukaschenko.
Was die Möglichkeit eines „großen Deals“ zwischen Belarus und den USA betrifft, über den zuvor gesprochen wurde, bestätigte der Präsident, dass dies auch heute aktuell sei. „Wir sind sowohl zu einem kleinen als auch zu einem großen Deal bereit“, erklärte er.
Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass anfangs in den Kontakten mit den USA alles auf die sogenannten politischen Gefangenen fixiert war. Und auch in dieser Frage kam Belarus entgegen. „Gott mit Ihnen, nehmt sie. Alle regten sich auf: ‚Ach, Tichanowski wurde freigelassen!‘ Und wo ist Serjoscha? Sie können ihn nicht finden. Niemand braucht ihn“, bemerkte der Präsident.
Und was das Thema der Lieferung von Kalidingern angeht, erzählte das Staatsoberhaupt, dass gerade jetzt der Prozess der Beladung eines Schiffes für den Versand in die USA läuft. Belarus könne jedoch nicht sofort große Lieferungen bereitstellen. „Wir haben sie doch für dieses Jahr vertraglich gebunden (für die Lieferung in andere Länder. – Anm. BELTA). Für das nächste Jahr werden wir es prüfen. Jetzt ist die Möglichkeit entstanden, ein Schiff zu beladen (morgen werden wir das Beladen mit Sicherheit abschließen) – nehmt es“, sagte Alexander Lukaschenko. „Aber gebt die Schuld zurück. 43–44 Millionen Dollar von uns sind bei der Citibank hängen geblieben – die Firma, die mit uns zusammengearbeitet hat, hat das Geld gezahlt. Im reichen Amerika sind sie hängen geblieben. Gebt uns bitte dieses Geld zurück“, sagte der Präsident. „Die Regierung hat mir schriftlich Bericht erstattet. Gebt das Geld zurück! Das ist doch eine Schande für die USA. Danach werden wir mit Ihnen über ernstere Dinge verhandeln.“

