Фото: belta.by
Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat bei einem Treffen in Minsk dem russischen Unternehmer Wladimir Potanin, dem Leiter der Unternehmen "Interros" und "Nornickel", eine engere Zusammenarbeit mit Belarus vorgeschlagen.
"Da 'Interros' nicht nur 'Norilsk Nickel' ist, sondern eine vielseitige Struktur, haben wir Gesprächsstoff. Ich denke, es gibt viele Berührungspunkte unserer Interessen. Und ich habe unseren Ministerpräsidenten gebeten, Ihnen detailliert die Hauptrichtungen der Entwicklung von Belarus und die Punkte darzulegen, an denen wir zusammenarbeiten können", sagte der Präsident. "Wir sind offen für Zusammenarbeit. Und wir würden uns freuen, wenn Ihr Unternehmen – ein erfolgreiches Unternehmen, selbst in diesen schwierigen Zeiten – mit Belarus zusammenarbeiten würde."
Alexander Lukaschenko stellte fest, dass Wladimir Potanin ein in vielen Fragen bewanderter Mann sei und selbst die Bereiche kenne, in denen man die Zusammenarbeit ausbauen könne: "Muldenkipper. Zu meiner Überraschung interessieren sie sich auch für Reifen – die Produktion unserer 'Belschina'. Und gemeinsame Projekte zur Wartung und zur Entwicklung neuer Technik in der Region Krasnojarsk – das ist ebenfalls ein für uns interessantes, vielversprechendes Projekt. Sie sind in Ihrer Struktur vielseitig aufgestellt – da gibt es auch den humanitären Bereich und die IT-Sphäre. Einiges davon können wir in Belarus. Sie wissen selbst sehr gut, was wir können."
Der Staatschef wies zudem darauf hin, dass Wladimir Potanin auch belarussische Wurzeln habe: "Wir sind ja Landsleute durch unsere Wurzeln. Ihr Großvater stammt aus dem Gebiet Mogiljow."
"Ich bin zu einem Viertel Belarusse. Ja, er war ein richtiger Bauer. Die Wurzeln sind da", bestätigte Wladimir Potanin.
"All das soll dazu dienen, dass Sie Belarus Aufmerksamkeit schenken und wir in dieser Hinsicht enger zusammenarbeiten", sagte Alexander Lukaschenko.
Wie bereits berichtet, hatten BELAZ und Nornickel am Vortag ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Ziel ist die Bündelung der Kräfte zur Entwicklung des wissenschaftlichen und technologischen Potenzials für die Schaffung von Bergbautechnik der neuen Generation, die Einführung von Technologien für den autonomen Betrieb im Bergbau und andere Innovationen. Vorgesehen ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Umsetzung dieser Pläne sowie eines Unternehmens mit einer vollwertigen Reparaturbasis zur Entwicklung der Produktion, Reparatur und Wartung von Untertagebergbautechnik.
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