Lukaschenko erläuterte, warum die überraschende Überprüfung der Streitkräfte an Generalstab und Verteidigungsministerium vorbeiging

Фото: belta.by


 

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erläuterte, warum die kürzliche Überraschungsüberprüfung der Bereitschaft der Streitkräfte direkt, ohne vorherige Information des Generalstabs und des Verteidigungsministers, angeordnet wurde. Das erklärte das Staatsoberhaupt auf einer Besprechung zu einzelnen Fragen der sozioökonomischen Entwicklung des Gebiets Witebsk.

Alexander Lukaschenko bemerkte, dass nach der Ankündigung der Überprüfung der Streitkräfte gezielte Falschmeldungen von „Geflüchteten“ auftauchten: „Ah, er vertraut dem Verteidigungsminister nicht, er vertraut dem Generalstab nicht.“ 

„Ich vertraue allen. Aber das ist eine Überraschungsüberprüfung, die der Oberbefehlshaber durchführt. Und ich möchte sehen, wie der Generalstab und das Verteidigungsministerium bei dieser Überraschungsüberprüfung handeln werden“, betonte der Präsident. Darin liege der wesentliche Unterschied einer Überraschungsüberprüfung zu allen anderen, die ebenfalls in den Streitkräften durchgeführt werden.

Dem Prinzip der Überraschung folgend, unterzeichnete der Präsident eine Anordnung mit dem Vermerk „geheim“, in der das Konzept der bevorstehenden Überprüfung festgelegt war. Der Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Wolfowitsch, erhielt einen versiegelten Umschlag mit dem Dokument und begab sich anschließend zu einer vom Staatsoberhaupt bestimmten Militäreinheit. Auf Anordnung des Präsidenten wurde auch der Vorsitzende des Staatlichen Kontrollkomitees, Wassili Gerassimow, zur Durchführung der Überprüfung hinzugezogen.

„Deshalb also an Generalstab und Verteidigungsminister vorbei. Aber der Verteidigungsminister wurde umgehend über den Inhalt meiner Anordnung informiert“, sagte Alexander Lukaschenko. 

„Was habe ich falsch gemacht? Und wenn Krieg ist? Was werden wir tun? Ich muss überzeugt sein, dass unsere Militärs ihr Brot nicht umsonst essen“, betonte der Präsident. 

Über die vorläufige Einschätzung der durchgeführten Überraschungsüberprüfung sagte das Staatsoberhaupt: „Scheint nicht schlecht“. Die endgültigen Ergebnisse würden jedoch später zusammengefasst, so seine Worte.

Selbst unter schwierigen Wetterbedingungen seien die Ergebnisse der Überprüfung nicht schlecht, sowohl die Technik als auch die Menschen hätten sich gut bewährt, so er. „Weniger als ein Prozent der Technik ist ausgefallen. Tolerierbar. Obwohl auch das nicht sein sollte“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Eine wichtige Etappe für die Soldaten während der Überprüfung war der 5-km-Geländemarsch, den sie bewältigten. Allerdings führten sie ihn, wie der Präsident anmerkte, nicht mit voller Ausrüstung durch. Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass zu seiner Dienstzeit in den Grenztruppen die Kämpfer, auch er, Geländemärsche über 15 km und in voller Ausrüstung absolvierten. Das Staatsoberhaupt betonte, dass gerade die gute körperliche und feuerkampfmäßige Ausbildung des Militärs unter modernen Kampfbedingungen eine Schlüsselrolle spielt. „Wer gut läuft und schießen kann, wird überleben. So einfach ist das. Deshalb habe ich diese Überprüfung durchgeführt. Sie liefen, „starben“, trugen auf den Schultern... Nachts schossen sie, tagsüber schossen sie. Es war kalt. Na und? Wird jemand warten, bis es warm ist? Das ist doch Krieg (gemäß dem Konzept der Überprüfung. - Anm. BELTA)“, sagte der Präsident.

„Die Offiziere haben sich besser geschlagen als die Soldaten. Das sind vorläufige Daten“, fügte er hinzu.

Der Präsident bemerkte, dass das Verteidigungsministerium im Rahmen seiner Befugnisse ebenfalls verschiedene Arten von Überprüfungen durchführt. Und eine davon – die Überprüfung der Gefechtsbereitschaft von Verbänden und Truppenteilen – wurde während der Durchführung der Überraschungsüberprüfung durch den Oberbefehlshaber angeordnet. „Sie haben ihr eigenes Programm für unerwartete Überprüfungen, das gerade läuft. Ich beobachte das. Der Verteidigungsminister ist unerwartet angekommen und alarmiert (auf Befehl verschiedene Teile und Einheiten. - Anm. BELTA)“, sagte Alexander Lukaschenko.

 
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Hallo liebes Radio und ALLES GUTE zum 34.Geburtstag der deutschen Redaktion. So lange kenne ich Radio Belarus noch gar nicht, aber wenn Du liebe Jana und liebe Elena die nächsten 34 Jahre hier weiterhin am Start seit, dann bin ich es als Hörer auch, versprochen!! :-) ) LG Dietmar

Antwort:

Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deine Glückwünsche!!
Ich bin auch nicht vom Anfang an hier. Wollen wir trotzdem so viel wie möglich zusammen bleiben! ;)
Liebe Grüße und alles Gute
Jana


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