Belarus und Russland müssen unbedingt ihre Beziehungen als Verbündete und strategische Partner ausbauen. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Moskau auf einer Sitzung des Obersten Staatsrats des Unionsstaates.
„In der aktuellen internationalen Lage, vor dem Hintergrund der angespannten Situation vor allem an den westlichen Grenzen, ist es für uns lebenswichtig, die Beziehungen zwischen Belarus und Russland als Verbündete und strategische Partner weiter auszubauen“, erklärte der belarussische Staatschef.
Alexander Lukaschenko betonte, dass die geopolitische Lage die Länder objektiv dazu zwinge, gemeinsam auf alle Herausforderungen reagieren zu können.
Der Präsident erwähnte den Beginn der praktischen Umsetzung des Vertrags über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates und die Inbetriebnahme des Raketenkomplexes „Oreschnik“ in Belarus im Dezember.
„Wir arbeiten in der Außenpolitik koordiniert zusammen. Die Unterzeichnung der Richtlinie über gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Justiz wird ein wichtiger Schritt zum Schutz der gemeinsamen Interessen, der Unantastbarkeit des Völkerrechts und seiner Institutionen sein“, betonte der belarussische Staatschef.

