Фото: belta.by
Der Besuch einer parlamentarischen Delegation der Republik Simbabwe in Belarus zeigt deutlich den politischen Willen der Parlamente beider Länder, die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit im Geiste der hohen politischen Beziehungen, die sich zwischen Belarus und Simbabwe entwickelt haben, zu stärken. Das betonte die Vorsitzende des Rates der Republik, Natalja Kotschanowa, bei einem Treffen mit der parlamentarischen Delegation Simbabwes unter der Leitung der Vorsitzenden des Senats des Parlaments Simbabwes, Mabel Memory Chinomona.
Die Sprecherin des Rates der Republik erinnerte sich mit Freude an ihr erstes Treffen mit der Präsidentin des Senats von Simbabwe am Rande des vierten Eurasischen Frauenforums in St. Petersburg im September 2024, bei dem die bilaterale Agenda diskutiert wurde, darunter auch die Aussichten für eine Intensivierung des interparlamentarischen Dialogs.
„Ich freue mich sehr, dass unsere Vereinbarungen in die Tat umgesetzt werden. Wir betrachten Ihren Besuch als ein bedeutendes Ereignis. Er demonstriert deutlich den politischen Willen der Parlamente von Belarus und Simbabwe, die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit im Geiste der hohen politischen Beziehungen, die sich zwischen unseren Ländern entwickelt haben, zu stärken“, sagte Natalja Kotschanowa.
Belarus und Simbabwe seien durch gute freundschaftliche Beziehungen verbunden, die sich heute auf allen Ebenen dynamisch entwickeln würden. Dies sei vor allem das Verdienst der Staatschefs Alexander Lukaschenko und Emmerson Mnangagwa, betonte die Vorsitzende des Rates der Republik. Ihren Worten zufolge sind es gerade die persönlichen Kontakte der Staatschefs, die die treibende Kraft hinter der belarussisch-simbabwischen Zusammenarbeit sind, die heute ein strategisches Niveau erreicht hat.
Zwischen Belarus und Simbabwe wurde eine Roadmap für die strategische Zusammenarbeit und Partnerschaft für die nächsten fünf Jahre (2026–2030) unterzeichnet, die verschiedene Bereiche abdeckt. Die Sprecherin des Rates der Republik wies darauf hin, dass dieses Dokument auch die parlamentarische Dimension betrifft und der Besuch der Parlamentarier aus Simbabwe einen praktischen Beitrag zur Umsetzung der Roadmap darstellt.
„Belarus ist bestrebt, Kontakte zu afrikanischen Ländern auf der Grundlage ehrlicher Beziehungen und gegenseitigen Vertrauens aufzubauen. Ich denke, dass Sie sich anhand einer Reihe erfolgreich umgesetzter Projekte von der Ernsthaftigkeit unserer Absichten und unserer Zuverlässigkeit als Partner überzeugen konnten“, betonte Natalja Kotschanowa.
Bei dem Treffen wurde über die Entwicklung einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit mit Simbabwe in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen gesprochen, wobei die Rolle der Parlamentarier hervorgehoben wurde. Es wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft und Mechanisierung landwirtschaftlicher Betriebe betont und auf das enorme Potenzial für die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen hingewiesen.
Nach den Worten der Sprecherin des Rates der Republik ist Belarus bereit, Simbabwe weiterhin beim Aufbau des Gesundheitswesens zu unterstützen und kann Arzneimittel, medizinische Verbrauchsmaterialien und Geräte liefern, die internationalen Qualitätsstandards entsprechen. Belarus kann seine Erfahrungen in der Ausbildung von medizinischem Personal, der Einführung moderner Diagnose- und Behandlungstechnologien sowie der Entwicklung der pharmazeutischen Produktion weitergeben.
Darüber hinaus wurden gute Aussichten für die Entwicklung der Zusammenarbeit in der chemischen Industrie, der Energiewirtschaft und der Tourismusbranche festgestellt. Es besteht Interesse an der Entwicklung der Zusammenarbeit im humanitären Bereich.
Die Vorsitzende des Rates der Republik betonte, dass die belarussische Seite gerne bereit ist, die Zusammenarbeit nicht nur auf bilateraler Ebene, sondern auch auf interparlamentarischen Plattformen fortzusetzen – in der Interparlamentarischen Union (IPU), im Parlamentarischen Netzwerk der Bewegung der blockfreien Staaten sowie im Panafrikanischen Parlament, in dem Belarus 2024 den Beobachterstatus erhalten hat.
Im Gespräch mit Journalisten hob die Präsidentin des Senats der Republik Simbabwe, Mabel Memory Chinomona, die enge Freundschaft zwischen den beiden Ländern hervor und betonte, dass heute bei dem Treffen die Stärkung der Beziehungen in den bestehenden Bereichen der Zusammenarbeit diskutiert worden war. Die Senatspräsidentin gab zu, dass sie beeindruckt ist, dass das laufende Jahr in Belarus zum Jahr der belarussischen Frau erklärt wurde. Sie merkte an, dass sich auch der Präsident Simbabwes um Frauen kümmert, die nun unter dem Motto „Niemand bleibt zurück“ leben.
Im Anschluss an das Treffen wurde ein Memorandum über die Zusammenarbeit zwischen dem Rat der Republik der Nationalversammlung der Republik Belarus und dem Senat der Republik Simbabwe unterzeichnet. Dieses Dokument, das den guten Willen zu einer vertieften Zusammenarbeit bekräftigt, soll die interparlamentarische Zusammenarbeit auf eine qualitativ neue Ebene heben.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz