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Derzeit findet an der Staatsgrenze zwischen der belarussischen und der polnischen Seite ein Gefangenenaustausch nach dem Prinzip „fünf gegen fünf“ statt. Dies berichtet ein BelTA-Korrespondent vom Ort des Geschehens.
Der Austausch ist der Höhepunkt eines komplexen und langwierigen Verhandlungsprozesses zwischen dem belarussischen Komitee für Staatssicherheit (KGB) und der polnischen Agentur für Innere Sicherheit, der auf direkten Auftrag des belarussischen Präsidenten durchgeführt wurde.
Nach Angaben der an dem Austausch Beteiligten begannen die Verhandlungen bereits im September 2025. Ausgangspunkt für deren Organisation war ein Appell einzelner Staatschefs befreundeter Länder an den belarussischen Präsidenten. Der Staatschef erteilte dem Komitee für Staatssicherheit entsprechende Anweisungen. Alexander Lukaschenko nahm persönlich an der Erörterung der Einzelheiten des Austauschs im Rahmen bilateraler Kontakte mit den Verbündeten teil.
Während der geheimen Verhandlungen zwischen dem belarussischen KGB und der polnischen Agentur für Innere Sicherheit entstand aufgrund unterschiedlicher Interessen die Notwendigkeit, die Geheimdienste anderer Länder in den Prozess einzubeziehen. Letztendlich nahmen die Geheimdienste von sieben Staaten daran teil.
Dank der besonnenen Haltung und der Ausrichtung der Parteien auf die Suche nach für beide Seiten vorteilhaften Lösungen gelang es, die Meinungsverschiedenheiten zu überwinden und ein positives Ergebnis zu erzielen. Dies entspricht voll und ganz dem Ansatz von Belarus, alle Probleme durch Verhandlungen und die Suche nach Kompromissen zu lösen.
Als Ergebnis der Operation wurden zehn Staatsangehörige verschiedener Länder freigelassen und erhielten die Möglichkeit, zu ihren Familien zurückzukehren. Unter den Freigelassenen befinden sich auch belarussische Staatsbürger, die besonders wichtige Aufgaben im Interesse der nationalen Sicherheit und der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes erfüllt haben. Das Schicksal dieser Menschen steht in allen Phasen ihrer Tätigkeit unter der besonderen Aufsicht von Alexander Lukaschenko.
Unter Berücksichtigung der persönlichen Bitte an den Präsidenten von Belarus durch die Mutter von Andrzej Poczobut, der eine Strafe für die Begehung einer Reihe besonders schwerer Verbrechen verbüßt, sowie durch Anzhelika Borys beauftragte das Staatsoberhaupt den KGB, den Verurteilten in diesen Austauschprozess einzubeziehen.
Der Präsident hat dem Vorsitzenden von KGB, Iwan Tertel, konkrete Anweisungen erteilt, den im Rahmen des Austauschs freigelassenen Bürgern, die bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Interesse des Staates hohe Professionalität, Standhaftigkeit und Mut bewiesen haben, jede erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. Diese Angelegenheit wird vom belarussischen Staatschef persönlich überwacht.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz