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Belarus gebe ein Beispiel für eine echte Politik im Interesse seines Volkes. Das sagte in Brest der Vorsitzende der Partei der Sozialisten und ihrer Fraktion im Parlament Moldaus, Ex-Präsident Igor Dodon, während der 2. Internationalen Interparteilichen Konferenz.
Der moldauische Politiker lobte die gute Wahl des Veranstaltungsortes für das interparteiliche Forum. „Ich bin überzeugt, dass die meisten, als sie die Blumen niedergelegt haben (in der Brester Festung– Anm. BelTA), mit Ehrfurcht auf diesem heiligen Boden standen“, sagte er. „Ja, man versucht, unsere Geschichte umzuschreiben. In Moldawien wird uns sogar verboten, das Georgsband zu tragen. Aber je mehr man verbietet, desto mehr Menschen ziehen zur Siegesparade aus.“ Igor Dodon hoffe, dass es in dieser Auseinandersetzung gelingen werde, den gemeinsamen Sieg zu verteidigen. „Denn wir sind die Nachkommen der Sieger, und wir müssen dafür sorgen, dass diese Erinnerung an unsere Völker weitergegeben wird“, zeigte sich der Vorsitzende der Sozialistischen Partei Moldaus überzeugt.
Er wies darauf hin, dass sich die Lage in der Region und in der Welt angespannt entwickle, gleich nebenan tobe ein militärischer Konflikt. „Warum geschieht das? In wessen Interesse geschieht das? Wie konnte es so weit kommen, dass man ein ganzes Volk, ein ganzes Land als Kanonenfutter gegen seine geopolitischen Gegner benutzt? Ein Krieg tobt auch anderswo. Lässt sich das irgendwie aufhalten? Die Europäische Union steuert leider auf eine Militarisierung zu, während die Wirtschaft zusammenbricht und die Migration die EU-Länder erdrückt“, sagte Igor Dodon.
Nach seinen Worten litten unter den Spielen kurzsichtiger Politiker die Völker, die Frieden wollten. Ein Beispiel sei die Ukraine, die an Belarus und Moldawien grenze; über die Territorien dieser Länder seien viele Flüchtlinge gezogen. „Wir können und müssen anfangen, miteinander zu verhandeln. Das Beispiel Belarus‘ zeigt, dass dies möglich ist. Nicht zufällig habe ich vor ein paar Tagen Alexander Lukaschenko einen wahren Patrioten seines Landes genannt. Wenn man sowohl mit Putin als auch mit Trump sprechen kann und sogar Macron anruft und versucht, eine Einigung zu erzielen – das ist ein Beispiel für eine echte Politik, die von Menschen betrieben werden sollte, denen die Interessen ihres Volkes am Herzen liegen. Es ist an der Zeit, dass die Europäische Union und ihre derzeitigen Führer darüber nachdenken“, betonte der moldauische Partei vorsitzende. Er stellte fest, dass in den EU-Ländern gegen den Kurs der Politiker in der Bevölkerung ein Trend zur Verteidigung nationaler Interessen zu beobachten sei.
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