Vom 14. bis 20. März hielt sich eine belarussische Delegation in Turkmenistan auf. Angesichts der sich intensivierenden bilateralen Beziehungen bestand das Hauptziel der Mission in der praktischen Umsetzung des Handelspotenzials und der Stärkung direkter Kontakte zwischen den Unternehmen beider Länder. Worauf sich die Seiten geeinigt haben, teilte die Minsker Abteilung der Belarussischen Industrie- und Handelskammer (BelIHK) mit.
Das zentrale Ereignis des Wirtschaftsprogramms der belarussischen Vertreter war die Vorbereitung auf den Eintritt in den turkmenischen Markt. Bei einem Treffen mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Belarus in Turkmenistan, Stanislaw Tschepurny, erarbeiteten die Delegationsteilnehmer detailliert die rechtlichen Aspekte, Logistikketten und Zahlungsbedingungen – zentrale Fragen für eine effektive Arbeit in der Region.
Die Delegation besichtigte außerdem die Kapazitäten des Textilkombinats in Aschgabat und besuchte Unternehmen der Union der Industriellen und Unternehmer Turkmenistans. Der direkte Dialog wurde auf der Plattform der Handels- und Industriekammer Turkmenistans im Format von B2B-Gesprächen fortgesetzt, bei denen die Seiten die Bedingungen für Direktlieferungen und Kooperation erörterten.
Im Rahmen des Besuchs nahm die belarussische Delegation an der Messe IFT 2026 teil, die anlässlich des 18-jährigen Bestehens der Union der Industriellen und Unternehmer Turkmenistans stattfand.
Als Ergebnis der Gespräche wurden Vereinbarungen getroffen, die ein breites Spektrum an Branchen abdecken: Lieferungen von belarussischen Wurstwaren und Alkoholprodukten auf den turkmenischen Markt wurden vereinbart, Fragen des Einkaufs von turkmenischem Gemüse und Obst wurden erörtert, und es fanden konkrete Gespräche über die Einführung belarussischer Software in das IT-System mehrerer Banken Turkmenistans statt.
Der Besuch habe es nicht nur ermöglicht, die Beziehungen zu bestehenden Partnern zu vertiefen, sondern auch neue Kontakte zu knüpfen, die die Grundlage für eine weitere systematische Zusammenarbeit bilden würden, so die Minsker Abteilung der BelIHK.