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Der stellvertretende Leiter der Hauptabteilung für multilaterale Diplomatie des Außenministeriums von Belarus, Wadim Pissarewitsch, und der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Alexander Trofimow, führten im Wiener Internationalen Zentrum ein Briefing für Vertreter der eurasischen Staaten über den Stand der Ausarbeitung der Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert durch. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums mit.
An dem Briefing nahmen Vertreter der in Wien akkreditierten eurasischen Staaten teil. Die belarussischen und russischen Diplomaten präsentierten aktuelle Informationen über die Arbeit am Entwurf der Charta, legten die wichtigsten Ansätze für ihre inhaltliche Ausgestaltung dar und bestätigten den offenen und inklusiven Charakter des Verhandlungsprozesses.
Wadim Pissarewitsch betonte die Bedeutung einer breiten internationalen Diskussion des Charta-Entwurfs und der Einbeziehung aller interessierten Staaten Eurasiens in diesen Prozess. Er wies darauf hin, dass das Dokument dazu beitragen solle, gemeinsame Ansätze zur Stärkung von Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit im eurasischen Raum zu entwickeln.
Der belarussische Diplomat lenkte die Aufmerksamkeit auf den Bedarf an einem konstruktiven und gleichberechtigten Dialog über die Gestaltung einer gerechten multipolaren Weltordnung und unterstrich die Bedeutung der Berücksichtigung der Interessen aller Staaten bei der Vorbereitung des Charta-Entwurfs.
„Während der Veranstaltung tauschten sich die Teilnehmer über die weitere Förderung der Initiative und ihren möglichen Beitrag zur Stärkung von Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit im eurasischen Raum aus“, vermerkte der Pressedienst des Außenministeriums.
Die Eurasische Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert ist eine belarussisch-russische Initiative, die auf die Schaffung einer gerechten und stabilen Sicherheits- und Kooperationsarchitektur im eurasischen Raum auf der Grundlage der Prinzipien der souveränen Gleichheit der Staaten, der Unteilbarkeit der Sicherheit und der Achtung der zivilisatorischen Vielfalt abzielt.
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