Im Repräsentantenhaus der Nationalversammlung von Belarus wurden Fragen zur Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Iran erörtert, wie BELTA berichtet. Im Repräsentantenhaus fand ein Treffen mit dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Islamischen Republik Iran in Belarus, Alireza Sanai, statt, dessen diplomatische Mission sich dem Ende zuneigt. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Igor Sergeenko, wies darauf hin, dass der Diplomat einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der belarussisch-iranischen Beziehungen geleistet habe. „Während Ihrer Tätigkeit in Belarus wurde ein hohes Niveau des politischen Dialogs erreicht“, betonte Igor Sergeenko.
Der Parlamentspräsident erklärte, dass unter aktiver Beteiligung der Abgeordneten derzeit ein Abkommen über eine umfassende strategische Partnerschaft zwischen Belarus und dem Iran sowie ein Fahrplan für die Entwicklung einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen den Ländern ausgearbeitet werden. Igor Sergeenko zeigte sich zuversichtlich, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auch weiterhin auf der Grundlage von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung aufgebaut werden und dass die parlamentarische Zusammenarbeit zur Entwicklung der Partnerschaft in allen Bereichen von gemeinsamem Interesse beitragen wird.
Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer, Sergej Ratschkow, wies darauf hin, dass sich zwischen Belarus und dem Iran stabile Beziehungen entwickelt haben. Minsk betrachtet Teheran als einen der wichtigsten Partner im Nahen Osten. „Wir blicken auf eine gute Geschichte der bilateralen Zusammenarbeit zurück, die von den Staatschefs unserer Länder geprägt wird. Zwischen den Ländern entwickeln sich absolut alle Aspekte der Zusammenarbeit: politische, handelspolitische, wirtschaftliche und humanitäre. Wir legen großen Wert auf die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Der Handel zwischen den Ländern ist im Jahr 2025 um 3 % gestiegen. Der Iran ist an unseren Technologien interessiert. Wir arbeiten weiter an der industriellen Zusammenarbeit, insbesondere am Aufbau von Produktionsstätten für schwere Muldenkipper, Lastkraftwagen und Mähdrescher. Auch die Zusammenarbeit im Bereich der Ernährungssicherheit entwickelt sich“, erklärte er.
FM-Sender und –Frequenzen:
Rakitniza - 106.2 MHz
Grodna - 95.7 MHz
Swislatsch - 104.4 MHz
Geraneni - 99.9 MHz
Braslaŭ - 107.7 MHz
Mjadsel’ - 102.0 MHz